
Dort habe ich den Rest des Tages im 10 Bett Zimmer und noch Woanders verbracht.
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Am Abend ging es noch was Essen und auf ein paar Bier auf die Plaza Central. Naechste Station war eine absurde Karaoke Bar, in der ich aber auch bis zuletzt nicht singen wollte..
Die olympischen Spiele dominieren Alles und jedes Gespräch. Aber nicht in Zentralamerika. Interessiert hier nicht die Bohne.

Sind dann direkt mal in eine dunkle Spielhalle, um bei ein paar Bier ne Runde Billiard zu spielen.
Nach einem überteuerten Frühstück stand die Entscheidung, die Finca zu wechseln, fest.
Diese Finca ist öko-alternativ-nachhaltig, aber ganz lässig eigentlich. Selbstgemachtes Brot und Marmelade zum Mittag und schon war die Stimmung oben.
Während der Rück-Busfahrt ging die Welt unter. Inmitten dieser Apokalypse mussten wir aussteigen. Da es immer stärker regnete,
machten wir Zwischenhalt, indem wir in eine Bauruine kletterten. Trocken, aber sehr dunkel unheimlich.
Sind dann aber lebendig und rechtzeitig zum Pizza Essen gekommen. War echt super, und die Gruppe von Leuten war viel kleiner und angenehmer als auf der ersten Finca.
ging es mal wieder früh los. Bus erreicht, Ticket bekommen, und dann die Überraschung: Der Bus fuhr 15 min. zu früh los. Nie erlebt..

Dort, statt wie die anderen Touris mit dem Taxi, wieder auf nen Bus, der uns in 2,5 Stunden ans Ziel gebracht hat. Die Fahrt wurde untermalt von traumhaften Ausblicken und Latino-Schnulzen-Musik.
Der Tag begann um kurz vor sechs. Um halb sieben war dann Abfahrt zum nahen
Nationalpark Reserva Santa Elena. Dort haben wir die längsmögliche Route von kaum 5 km genommen. Sie führte uns zwar nicht an "richtigen" Tieren, dafür an 3 Raupen vorbei. Es ging aber durch einen mystisch nebligen Regenwald, auf einem wirklich reizvollen Rundweg. Eine schöne Wanderung, die uns ausreichend Platz und Zeit für Unsinn gab. Nachdem die Schuhe mit Schlamm bedeckt und die Wanderung abgeshclossen war, gab es nochKolibris zu beobachten, bevor es ins Hostel und zum Mittag (eine Ananas) ging. Danach mit dem Bus zurück nach San Jose. Stellenweise wurden mehrere Anläufe gebraucht, um die vom Regen geweichte Straße zu erklimmen..
5 Stunden und eine Taxifahrt mit einem sehr unterhaltsamen Fahrer später musste ich im Costa Rica Backpackers feststellen, dass mein Rucksack, entgegen der Aussagen von Continental, nicht dort war. Nach einigen
Telefonaten, Anschuldigungen und nervöser Aufregung fand ich heraus, dass mein Rucksack in einem Hostel mit ähnlichem Namen war. Auf diese Idee musste ich jedoch selbst kommen, da Continental nach wie vor "korrekte Lieferung" behauptete..


vollgemacht und ein Eis hinterher, was willst du mehr. Der Rest des Tages war richtig urlauberisch. Wir haben mit Bier in der Hand auf Schaukelstühlen heraus den ewigen Regen beobeachtet.


Da es für die Wohnung also offenbar so direkt nicht recht habe ich fast Geld im Apple Store (geil!) und dann wirklich im Rest der 5th Avenue ausgegeben. Unterwegs Fotostops am Trump Tower und am Rockefeller Center mit Eislaufbahn eingelegt, aber ansonsten eigentlich die Konzentration voll aufs Shopping verlegt.
Später am Abend bin ich dann mit Stefan und Björn ins Tatana Essen gegangen, wo ich aber kein Steak sonder 1A-Lachs-Sorrentinis hatte. Danach in die Akabar, eine Riesenbar, die alle möglichen Brett- und sonstige Spiele anbieten. Wir haben paar Runden Jenga gespielt, was nach paar Bier immer lustiger und schwieriger wurde.
Danach dann gegen 3 ins Opera Bay. Ein ganz geiles Ding an dem Club ist, dass eine Tanzfläche in ner Art riesigem Wintergarten ist, und dort wurde das komplette Dach beiseite gefahren, sodass die Party unter freiem Himmel mit direktem Blick auf die Skyline abging.
Als alkoholische Zwischentiefs überstanden und die Sonne lange aufgegangen war, sind wir gegen sieben Uhr erst mal frühstücken gegangen, und was gibt’s da Gescheiteres als nen Hamburger und Kakao.
Zurück im Hostel habe ich noch im Internet gesurft und da es schon Frühstück gab, das auch gleich noch mal mitgenommen. War schon seltsam, als ich da halbversifft und ziemlich ausgelaugt rumsaß, und die Leute frischgestriegelt zum Frühstück kamen..
Mit Glück konnte ich auch noch direkt in ein Einzelzimmer wechseln, sodass ich nicht wie eigentlich gedacht um 11 aufstehen musste, um dann bis etwa 13 Uhr auf mein neues Zimmer zu warten. Gegen halb zehn gönnte ich meinen Augen dann endlich die verdiente Dunkelheit.